C2 gelingt Meisterstück in eigener Halle

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2026
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Erfolgreiches Ende einer intensiven und abwechslungsreichen Saison: In einem emotionalen Final Four, das in der heimischen Gemeindehalle ausgerichtet wurde, gelingt der C2 eine kleine Überraschung. Nach zwei sehr unterschiedlichen Siegen feiert das Team die Bezirksligameisterschaft und blickt auf eine starke Entwicklung über die gesamte Saison zurück.

Hauchdünn hatte man sich zuvor für dieses Final Four qualifiziert. Durch einen äußerst knappen Sieg gegen den bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer HSK Urbach/Plüderhausen im Februar hatten die Young Boys die Tür wieder aufgestoßen. Denn nach mehreren unnötigen Niederlagen zu Saisonbeginn und wechselhaften Auftritten schien dieses Ziel zunächst außer Reichweite zu geraten. Doch die Aussicht auf ein Finalturnier in eigener Halle hatte das Team beflügelt und zu einer wahren Energieleistung angespornt, mit der man den Spitzenreiter stürzen konnte. Dennoch entschied am Ende der Ligaphase lediglich der gewonnene direkte Vergleich gegen den HC Oppenweiler/Backnang darüber, dass der TVB auf Platz 2 die Qualifikation für das Final Four schaffte.

Dort setzte sich zunächst im ersten Halbfinale der eigene Staffelsieger aus Urbach in einem wahren Thriller gegen die SV Leonberg/Eltingen 2 durch. Danach stand das Halbfinale der Young Boys gegen die Hbi Weilimdorf/Feuerbach an. Den körperlich überlegenen Gästen gelang der bessere Start. Durch zu viele verlorene Zweikämpfe handelten sich die Gastgeber schnell einen Drei-Tore-Rückstand ein. Doch nach einer Bittenfelder Auszeit stabilisierte sich die Defensive, und das Team konnte fortan auf Augenhöhe agieren. Dank eines direkt verwandelten Freiwurfs nach Ablauf der ersten Hälfte war man beim 10:12 zur Halbzeit voll in Schlagdistanz.

Die zweite Halbzeit sollte dann intensiv und emotional werden. Den C2-Jungs gelangen immer mehr Ballgewinne und damit verbundene schnelle Gegenstoßtore. In einem wahren Flow drehten sie die Partie und konnten selbst in Führung gehen (20:17, 32. Minute). Doch die Partie wurde nun immer zerfahrener, und kleine Nickligkeiten nahmen zu. In dieser Phase kämpften sich die Gäste wieder heran, sodass das Spiel unentschieden in die Crunchtime ging. Angepeitscht vom heimischen Publikum zeigten die Young Boys dann den maximalen Willen und rangen die wuchtigen Gäste förmlich nieder. Schlussendlich wurde ein 24:22-Sieg und der damit verbundene Finaleinzug gefeiert.

Im Endspiel traf man dann zum dritten Mal binnen eines Monats auf die HSK Urbach/Plüderhausen. Doch unter anderen Vorzeichen entwickelte sich eine verhältnismäßig klare Partie. Die Gäste hatten, bedingt durch eine Terminüberschneidung, nur einen Auswechselspieler, der zudem im Spielverlauf verletzt ausfiel. Dies fiel mit zunehmender Spieldauer immer stärker ins Gewicht. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase schwanden den Urbachern zusehends die Kräfte, und mit einem Schlussspurt konnte sich die C2 eine 11:8-Halbzeitführung sichern.

Getragen von den eigenen Fans konnten sich die Young Boys zu Beginn der zweiten Halbzeit dann bereits vorentscheidend absetzen. Als sich bei den Gästen ein weiterer Akteur verletzte, spielten beide Teams zeitweise mit fünf Feldspielern, doch auch das sollte den nun komfortablen Vorsprung nicht mehr gefährden. Jeder Spieler konnte noch Finalluft schnuppern und sich auf die anschließenden Feierlichkeiten freuen, als das Spiel seinem 23:18-Endstand entgegenging. Die C2 ist Bezirksligameister!

Sicherlich nicht das, was man gemeinhin einen Favoritensieg nennt – dementsprechend groß war der Jubel. Der Wimpel wurde in die Luft gereckt und zahlreiche Erinnerungsfotos geschossen. Der Erfolg war auch noch präsent, als es dann mittwochs zum gemeinsamen Kartfahren und anschließendem Essen im Vereinsheim ging. Ein schöner Abschluss einer langen Saison mit einer tollen Entwicklung!

Für den TVB spielten: Sascha Schmidt, Benjamin Faust – Eren Moarem Oglou, Enno Ulrich, Moritz Streuber, Fynn Nusko, Aaron Dayß, Felix Mayer, Yannick Müller, Niels Breitsprecher, Felix Luithardt, Hannes Faust, Erik Obergfäll, Jannik Fischer

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